Auf dem Bahnsteig #008 Hamburg

Hamburg, Harburg

Ich habe 2008 in Paris angefangen, U-Bahnsteige zu fotografieren. Nicht mit einer besonderen Absicht, sondern eher aus Langeweile, während wir abends am Place Monge auf die nächste Bahn warteten. Das war der Anfang eines Langzeitprojekts.

Jetzt mache ich möglichst von jeder Station ein Bahnsteigfoto. Das klappt nicht immer. Manchmal ist beim Umsteigen einfach keine Zeit oder ich denke gerade nicht dran. Ich mache die Fotos auch nicht systematisch oder gar mit dem Ziel, eine möglichst vollständige Sammlung zu bekommen.

Bisher war ich in Berlin, Hamburg, London, Madrid, Paris, Prag und Toronto aktiv. Jeden Sonntag werde ich ein neues Bahnsteigfoto hochladen.

In dieser Galerie sind alle bisher veröffentlichten Stationsbilder zu sehen.

Auf dem Bahnsteig #007 Paris

Paris, École Militaire

Ich habe 2008 in Paris angefangen, U-Bahnsteige zu fotografieren. Nicht mit einer besonderen Absicht, sondern eher aus Langeweile, während wir abends am Place Monge auf die nächste Bahn warteten. Das war der Anfang eines Langzeitprojekts.

Jetzt mache ich möglichst von jeder Station ein Bahnsteigfoto. Das klappt nicht immer. Manchmal ist beim Umsteigen einfach keine Zeit oder ich denke gerade nicht dran. Ich mache die Fotos auch nicht systematisch oder gar mit dem Ziel, eine möglichst vollständige Sammlung zu bekommen.

Bisher war ich in Berlin, Hamburg, London, Madrid, Paris, Prag und Toronto aktiv. Jeden Sonntag werde ich ein neues Bahnsteigfoto hochladen.

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Auf dem Bahnsteig #006 Toronto

Toronto, Queen

Ich habe 2008 in Paris angefangen, U-Bahnsteige zu fotografieren. Nicht mit einer besonderen Absicht, sondern eher aus Langeweile, während wir abends am Place Monge auf die nächste Bahn warteten. Das war der Anfang eines Langzeitprojekts.

Jetzt mache ich möglichst von jeder Station ein Bahnsteigfoto. Das klappt nicht immer. Manchmal ist beim Umsteigen einfach keine Zeit oder ich denke gerade nicht dran. Ich mache die Fotos auch nicht systematisch oder gar mit dem Ziel, eine möglichst vollständige Sammlung zu bekommen.

Bisher war ich in Berlin, Hamburg, London, Madrid, Paris, Prag und Toronto aktiv. Jeden Sonntag werde ich ein neues Bahnsteigfoto hochladen.

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Auf dem Bahnsteig #005 Madrid

Tirso de Molina ist der einzige U-Bahnhof in Madrid in meiner Sammlung.

Ich habe 2008 in Paris angefangen, U-Bahnsteige zu fotografieren. Nicht mit einer besonderen Absicht, sondern eher aus Langeweile, während wir abends am Place Monge auf die nächste Bahn warteten. Das war der Anfang eines Langzeitprojekts.

Jetzt mache ich möglichst von jeder Station ein Bahnsteigfoto. Das klappt nicht immer. Manchmal ist beim Umsteigen einfach keine Zeit oder ich denke gerade nicht dran. Ich mache die Fotos auch nicht systematisch oder gar mit dem Ziel, eine möglichst vollständige Sammlung zu bekommen.

Bisher war ich in Berlin, Hamburg, London, Madrid, Paris, Prag und Toronto aktiv. Jeden Sonntag werde ich ein neues Bahnsteigfoto hochladen.

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Der Himmel hängt voller Flugzeuge

himmel
Spuren des Luftverkehrs über unserer Straße.

Verdammt viel los über Ostfriesland. Der trockene Ostwind befreit den Himmel von den Wolken. Wenn dann die Sonne tief steht und nicht mehr alles überstrahlt, leuchten die Spuren der Flugzeuge auf. Die Luf ist so klar, dass man das Weiß im Auge der Piloten sehen kann. An einem solchen Abend wird aufgedeckt, wie viele Flugzeuge über uns unterwegs sind.

Gestern habe ich gegen 19.15 Uhr von unserer Straße aus zehn Flieger gezählt, die in der Abendsonne glänzten und einen weißen Strahl hinter sich herzogen. Dazu kamen die schon ausgefransten Kondensstreifen zahlreicher anderer Flugzeuge, die vor Kurzem vorbeigezogen sein müssen. In der trockenen, kalten Luft dort oben lösen sich die Wasserdampfschleier schnell auf.

Der Großteil der Flugzeuge, die man bei uns beobachten kann, verkehren in nordöstliche beziehungsweise südöstliche Richtung. Ostfriesland liegt direkt unter einigen Flugrouten. Gerade eben, sagt mir der Flugradar, hat ein Airbus A 320 auf dem Weg von Kopenhagen nach Amsterdam die ostfriesische Halbinsel überquert. Der Flug SAS 1550 nähert sich in Gegenrichtung in diesen Sekunden mit fast zwei Stunden Verspätung der Ems, und wenig später kann ich den Kondensstreifen vom Fenster sehen. Jetzt weiß ich, dass mir vor dem Bildschirm nicht nur eine Simulation vorgespielt wird.

Eine verkehsarme Gegend

Für den Flug WZZMT von Riga nach London ist es inzwischen schon zu dunkel. Im Süden passiert jetzt ein Airbus A 319-111 von Liverpool nach Berlin die Grenze zum Emsland. Vom Dollart nähert sich wieder etwas, eine Embraer ERJ-145EU auf dem Weg von Bristol nach Hamburg. Und so weiter, und so weiter. Dabei ist das hier, wenn ich mir auf dem Flugradar die Übersicht für Deutschland ansehe, eine sehr verkehrsarme Gegend.

Einige Stunden später, mitten in der Nacht, sind nur die Sterne zu sehen. Vor ein paar Minuten muss noch ein Aeroflot-Airbus in Richtung Moskau vorbeigezogen sind.

Mit dem Nachtzug nach Rom Teil 1

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Im Schlaf nach Rom. Foto: Bianca Mentil/pixabay

Wir probieren im Sommerurlaub den neuen Nachtzug der Österreichischen Bundesbahn ÖBB aus. Vorgestern habe ich die Tickets für die Verbindung von München nach Rom (und zurück) gebucht. Die ÖBB hatte zum letzten Fahrbahnwechsel die Nachtzüge von der Deutschen Bahn AG übernommen, die Linien optimiert (aus ihrer Sicht) und bietet sie jetzt unter dem Titel »Nightjet« an.

Ich habe einige Schlafwagenfahrten hinter mir, mit unterschiedlichen, aber überwiegend positiven Erfahrungen. Man kann zwar in der Regel nicht durchschlafen, weil der Zug Geräusche macht, ruckelt, langsam fährt, an Bahnhöfen hält – aber man ist zumindest besser ausgeruht, als wenn man versucht, im normalen Abteil zu schlafen.  Auf der Strecke von München nach Rom ist der längste Abschnitt ohne Halt mit drei Stunden der zwischen Tarvisio Boscoverde, dem ersten italienischen Bahnhof, und Padova.

Die Route des »Nightjet«
Die Route des »Nightjet«

Der Nachteil einer Nachtzugfahrt ist natürlich, dass man nichts von der Landschaft mitbekommt. Gerade durch die Alpen dürfte sich das lohnen. Aber wenn die Sonne aufgeht, hat der Zug auf der Hinfahrt schon den Bahnhof von Bologna verlassen. Auf der Rückfahrt wären wir mitten in Österreich, immerhin.

Meine einzige wirklich schlechte Nachtzug-Erfahrung habe ich vor reichlich zehn Jahren wegen streikender italienischer Eisenbahner gemacht. Der Nachtzug von München nach Neapel fuhr bis Innsbruck. Dort wurden alle Passagiere in Hotels untergebracht, und erst am nächsten Abend ging es im völlig überfüllten nächsten Nachtzug weiter.

Streikende italienische Eisenbahner muss man hinnehmen wie Naturkatastrophen. So bin ich jedenfalls mal nach Innsbruck gekommen.

Der Buchungsvorgang bei der ÖBB ist recht einfach, wenn man das Prinzip auf der Ticket-Seite der ÖBB erst einmal durchschaut hat. Im Unterschied zu der recht technisch orientierten Startseite des DB-Navigators (die App für Tablet/Smartphone), die ich sonst benutze, ist die ÖBB-Seite sehr modern und sehr schlank. Man hat nur zwei Eingabefelder für Abfahrt- und Ankunftbahnhof der gewünschten Verbindung. Ansonsten zeigt die Seite ein Datumsfeld, eine große Uhr, ein paar Felder mit österreichischen Stadtnamen und das alles vor einem fast den ganzen Bildschirm füllenden Landschaftsbild.

Fahrkarte zum Selbstausdrucken

Bei der Buchung geht man Schritt für Schritt vor. Viel falsch machen kann man nicht. Es ist alles sehr intuitiv aufgebaut. Am Ende geht’s ans Bezahlen – per Kreditkarte oder Online-Überweisung vom Bankkonto (keine Ahnung, ob das mit einem deutschen Bankkonto geht). Das Ticket kann man zum Selbstausdrucken als pdf-Datei bekommen oder an einem ÖBB-Schalter abholen.

Der Zug fährt in München ab 19.17 Uhr und ist am nächsten Morgen um 9.22 Uhr in Rom (Rückfahrt 19.04 bzw. 8.22 Uhr). Es gibt Sitzplätze, Liege- und Schlafwagenplätze (mit zwei oder drei Betten). Karten für die einfache Fahrt im Sitzplatz kosten 39 Euro, für den Liege- oder Schlafwagenplatz zahlt man selbstverständlich mehr.

Wenn es mehr zu berichten gibt, gibt’s den nächsten Post. Aber das wird vermutlich erst im Sommer sein.

Von den vier Enden meiner Welt

sanysidoro
Auf dem Highway 550 bei San Ysidro in Neumexiko liegt mein persönlicher westlichster Aufenthaltsort  (Bild: Google Streetview)

Es ist mir im jüngsten Urlaub am Bodensee nicht gelungen, der Liste der von mir besuchten Länder ein weiteres, das 19., hinzufügen. Dabei waren wir bei unserem Ausflug auf den Säntis in der Ostschweiz keine 20 Kilometer Luftlinie von Liechtenstein entfernt. Man könnte das kleine Fürstentum von dort aus sogar sehen, wenn keine Berge davor wären; Konstanz war jedenfalls zu sehen und liegt fast 70 Kilometer entfernt.

Beim Blick auf die Weltkarte, auf der die bereisten Länder markiert sind, fragte ich mich, welches wohl von meinem Wohnort aus gesehen der nördlichste, östlichste, südlichste und westlichste Punkt auf der Welt war, den ich besucht habe. Die Himmelsrichtungen waren schon immer von großer Bedeutung für die Menschen: im Osten geht die Sonne auf, im Westen geht sie unter und im Süden erreicht sie ihren höchsten Stand (zumindest auf der Nordhalbkugel). Der Norden ist die Richtung, der man den Rücken zuwendet, wenn man nach Süden blickt. „Von den vier Enden meiner Welt“ weiterlesen