Glückwunsch, Madeleine Puljic

Madeleine Puljic beim Perry-Rhodan-Programmpunkt auf dem BuCon 2016 in Dreieich. Neben ihr: PR-Autor Kai Hirdt.

Herzlichen Glückwunsch, Madeleine Puljic. Die Autorin aus Österreich, die inzwischen in Hamburg lebt, ist auf der Frankfurter Buchmesse mit dem Deutschen Selfpublishing-Preis 2017 für »Noras Welt« als das beste selbst veröffentlichte Buch ausgezeichnet worden. Der Preis wurde erstmals vom Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH und dem Selfpublisher-Verband verliehen. Der Preis ist mit 10000 Euro dotiert, außerdem erhalten alle, die es auf die Shortlist schaffen, eine umfangreiche Marketing-Unterstützung.

Den Deutschen Selfpublishing-Preis darf man nicht mit dem Kindle Storyteller Award verwechseln, der ebenfalls mit 10.000 Euro dotiert ist und auch während der Buchmesse verliehen wird. Er wird seit 2015 vergeben, aber nur für Bücher, die exklusiv bei Amazon erschienen sind. Den hat in diesem Jahr Mira Valentin mit »Der Mitreiser und die Überfliegerin« gewonnen.

In »Noras Welten« wird von einer jungen Frau erzählt, die das, was sie liest, am eigenen Leib erlebt. Um davon befreit zu werden, wendet sie sch an einen Hypnosetherapeuten. Aber statt Rettung zu erhalten gerät sie mit Ben immer tiefer in den Bann ihrer Bücherwelten.

Das färbt ab

So weit die Kurzfassung. »Noras Welten« ist ein Fantasyroman, und das ist nicht meine Welt. Aber natürlich freut es einen Science-Fiction-Leser wie mich, wenn ein Werk des phantastischen Genres einen solchen Preis erhält. Ein Teil des Medienechos, das durch die Preisverleihung auf der Buchmesse erzeugt wird, lenkt die Aufmerksamkeit auch ein wenig auf den Rest der Szene. Zumal Madeleine Puljic nach dem Buchmesse-Auftritt am Sonnabend auf dem Buchmesse-Con in Dreieich einen Programmpunkt gestaltet. Der BuCon ist der Treffpunkt der phantastischen Literaturszene, und da wird sie sicher mit großen Hallo empfangen (aus den hier genannten Gründen kann ich nicht nach Dreieich kommen).

Ich bin zwar Madeleine schon zweimal kurz begegnet (und bin sogar im Besitz eines Autogramms von ihr), aber bis auf ein paar Absätze habe ich noch nichts von ihr gelesen. Fantasy ist nicht mein Ding, und an den beiden SF-Serien, an denen sie mitschreibt – Perry Rhodan NEO und Maddrax – habe ich im Moment kein Interesse. Vielleicht verfasst sie ja mal einen Roman für die Perry-Rhodan-Erstauflage, sie hat ja schon einen Fuß in der Tür. Sie will sich jetzt, mit einem dicken Scheck in der Tasche, ja ganz der Schriftstellerei widmen, schreibt sie in ihrem Blog.

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Von mir gelesen – eine Rezensionen-Übersicht

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Die Liste mit allen von mir in diesem Blog besprochenen Büchern, Magazinen und Zeitschriften habe ich auf diese Seite verschoben.

Zuletzt hinzugefügt wurden:

walker»Alles Licht der Welt« von Hugh Walker – lesen (6.2.2017)
berry»Die Kolumbus-Verschwörung« von Steve Berry – lesen (11.2.2017)

Titelbilder aus der Wiederaufbereitungsanlage

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Zwischen diesen beiden Titelbilder liegen 46 Jahre – aber sie ähneln sich doch. © Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Na, das kenne ich doch. So ähnlich habe ich reagiert, als ich gestern das Cover-Motiv von Perry Rhodan Neo 137 »Schlacht um die Sonne« sah. Ich musste auch nicht lange überlegen, denn die Vorlage ist mir so präsent wie kaum ein anderes Titelbild der deutschen Science-Fiction-Serie: »Der alte Admiral«, Nr. 448, aus dem Jahr 1970 ist der erste Perry-Rhodan-Roman, den ich gekauft habe und der mich gleich ans Perryversum gefesselt hat.

Die Verwandtschaft ist augenfällig. Aus der Sonne rechts im Bild rast ein Raumschiff nach links vorne davon, einen Schweif aus Abgasen beziehungsweise brodelnder Materie hinter sich herziehend. Farben und Malweise in Johnny Brucks Bild von 1970 sind ein wenig expressionistisch, es war immerhin die Flower-Power-Zeit; die Arbeit von Dirk Schulz/Horst Gotta ist eher naturalistisch. „Titelbilder aus der Wiederaufbereitungsanlage“ weiterlesen

Mit Perry und Juno beim Jupiter

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Heute war Heft 1 von »Jupiter« in der Post, mit einer exklusiven Kurzgeschichte von Wim Vandemaan als Beilage.

Drei Tage, nachdem die Nasa-Raumsonde »Juno« in den Orbit um Jupiter, den größten Planet des Sonnensystems, eingeschwenkt ist, hat sich auch Science-Fiction-Held Perry Rhodan auf den Weg dorthin gemacht. Heute (8. Juli) lag »Kristalltod«, der erste Roman der neuen »Jupiter«-Miniserie, in meinem Briefkasten. Es handelt sich dabei um eine überarbeitete, auf zwölf Hefte verteilte Version des 2011 erschienen Romans gleichen Namens von Wim Vandemaan, Christian Montillon und Hubert Haensel. „Mit Perry und Juno beim Jupiter“ weiterlesen

NEO 110: Nach zehn Bänden ist Schluss

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Das Cover von NEO 110 / © Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Zehn Bände Perry Rhodan NEO liegen hinter mir. Geschafft. Ich will gar nicht lange um den heißen Brei herumreden. Die mit #110 »Der Kopf der Schlange« von Kai Hirdt zu Ende gegangene Staffel »Die Methans« hat mich nicht davon überzeugt, mehr von meiner knappen Lesezeit für NEO zu opfern. „NEO 110: Nach zehn Bänden ist Schluss“ weiterlesen

Neo 109: Von Tagebüchern und Hyperwanzen

neo109Perry Rhodan NEO 109 »Der Weg nach Achantor« von Rainer Schorm ist gelesen. Ich will mich kurz fassen: Der Roman ist weitgehend gut geschrieben, die Handlung schwächelt.

Der Stil von Rainer Schorm gefällt mir, die Handlung wird, soweit das möglich war, gekonnt vorangebracht. Was mir gar nicht gefallen hat: Die Arkonidin Thora, einst als knallharte Raumschiffkommandantin auf dem Mond gestrandet, heult sich wie ein Schulmädchen in einem Tagebuch aus. „Neo 109: Von Tagebüchern und Hyperwanzen“ weiterlesen

Neo 108: Anfangs war ich begeistert

Das Cover von NEO 108 / © Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Das Cover von NEO 108 / © Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Bei keinem Perry Rhodan Neo habe ich mich so schwer getan mit der Bewertung wie bei #108, »Die Freihandelswelt« von Michael H. Buchholz. Anfangs war ich begeistert. Aber irgendwann war der Schwung hin, und jetzt weiß ich nicht so richtig, was ich schreiben soll. War der Roman gut oder nicht? Keine Ahnung. „Neo 108: Anfangs war ich begeistert“ weiterlesen

NEO 107: Reich mir mal den Plüschhaluter, Liebes!

Das Cover von NEO 107 / © Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Das Cover von NEO 107 / © Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Hilfe, wann passiert endlich was? Bei #107 von Perry Rhodan NEO hatte ich schon die Hälfte gelesen und wurde langsam ungeduldig. Nachdem Kai Hirdt im Band zuvor richtig Gas gegeben hatte, nahm Rüdiger Schäfer in »Botschaft von den Sternen« einfach den Fuß vom Pedal und ließ die Kiste nur weiterrollen. Alles wurde breit getreten, statt die Handlung in Fahrt zu halten:

»Wir steigen aus«, meldete Rainbow an die MAYA. Major Huaqiang, der als Einsatzkoordinator fungierte, bestätigte. Das Außenschott ihrer Polschleuse öffnete sich, nachdem die Atemluft abgepumpt worden war.

Gähn!

Zwischendurch darf die Ex-Zicke Thora immer wieder mal den Plüschhaluter ihres entführten Sohns fest an sich drücken. Wie herzig. Also wirklich, Neo ist doch keine Kinderzimmer-SF. „NEO 107: Reich mir mal den Plüschhaluter, Liebes!“ weiterlesen

Neo 106: Lest »Der Zorn der Bestie«!

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Das Cover von NEO 106 / © Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Bravo, Kai Hirdt! NEO 1061 war wirklich ein klasse Roman: spritzig, ideen-, abwechslungs- und actionreich, spannend, humorvoll. So muss das sein. Mehr müsste man nicht sagen, außer: Lest »Der Zorn der Bestie«! Aber es wäre ungerecht, über einen guten Roman zu schweigen und nur über schlechte viele Worte zu verlieren. „Neo 106: Lest »Der Zorn der Bestie«!“ weiterlesen

NEO 105: Perry Rhodan kratzt sich am Kinn

Das Cover von NEO 105 / © Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Das Cover von NEO 105 / © Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Mit Band 105 ist Halbzeit in der »Methans«-Staffel bei Perry Rhodan NEO1. Der Roman »Erleuchter des Himmels« von Susan Schwartz hat meine Erwartungen erfüllt. Das ist nicht unbedingt ein Lob.

In #105 wird ein spezielles Raumschiff, ein nachgebauter Maakh-Raumer, in den Einsatz gegen die aggressiven Wasserstoffatmer geschickt. Als das Schiff in einen anderen Sonnensystem aus dem Bündler, einem Riesentransmitter, kommt, sieht man sich einer riesigen Flotte der Maakh gegenüber. Im zweiten Erzählstrang geht es wie gewohnt mit Eric Leyden & Co. in der geheimnisvollen Jupiter-Pyramide weiter. „NEO 105: Perry Rhodan kratzt sich am Kinn“ weiterlesen