Auf dem U-Bahnsteig #28 Toronto

Toronto, King

Ich habe 2008 in Paris angefangen, U-Bahnsteige zu fotografieren. Nicht mit einer besonderen Absicht, sondern eher aus Langeweile, während wir abends am Place Monge auf die nächste Bahn warteten. Das war der Anfang eines Langzeitprojekts.

Jetzt mache ich möglichst von jeder Station ein Bahnsteigfoto. Das klappt nicht immer. Manchmal ist beim Umsteigen einfach keine Zeit oder ich denke gerade nicht dran. Ich mache die Fotos auch nicht systematisch oder gar mit dem Ziel, eine möglichst vollständige Sammlung zu bekommen.

Bisher war ich in Berlin, Hamburg, London, Madrid, Paris, Prag und Toronto aktiv. Jetzt ist Rom dazugekommen. Jeden Sonntag werde ich ein neues Bahnsteigfoto hochladen.

In dieser Galerie sind alle bisher veröffentlichten Stationsbilder zu sehen.

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Auf dem U-Bahnsteig #27 Prag

Vysehrad ist ein Stadtteil von Prag. Mit einer Burg und einem Prominentenfriedhof.

Ich habe 2008 in Paris angefangen, U-Bahnsteige zu fotografieren. Nicht mit einer besonderen Absicht, sondern eher aus Langeweile, während wir abends am Place Monge auf die nächste Bahn warteten. Das war der Anfang eines Langzeitprojekts.

Jetzt mache ich möglichst von jeder Station ein Bahnsteigfoto. Das klappt nicht immer. Manchmal ist beim Umsteigen einfach keine Zeit oder ich denke gerade nicht dran. Ich mache die Fotos auch nicht systematisch oder gar mit dem Ziel, eine möglichst vollständige Sammlung zu bekommen.

Bisher war ich in Berlin, Hamburg, London, Madrid, Paris, Prag und Toronto aktiv. Jetzt ist Rom dazugekommen. Jeden Sonntag werde ich ein neues Bahnsteigfoto hochladen.

In dieser Galerie sind alle bisher veröffentlichten Stationsbilder zu sehen.

Phantastika – da fahre ich wieder hin

Damit fing es an: das Perry-Rhodan-Panel zur Eröffnung der Phantastika – mit (von links) Dietmar Schmidt, Uwe Anton, Hermann Ritter, Ralf Boldt, Uschi Zietsch alias Susan Schwartz und Bernd Robker alias Robert Corvus.

Die erste Phantastika, das »Festival der Phantastik« in Oberhausen, ist zu Ende. Zwei Tage lang war die Luise-Albertz-Halle in Oberhausen der quirlige Treffpunkt der deutschen Phantastik-Szene (oder zumindest eines Teils davon). Vielleicht sind die Hauptorganisatoren – Mike Hillenbrand und Jennifer Christina Michels vom Verlag in Farbe und Bunt – noch ganz berauscht von diesem Event, denn so eine Veranstaltung durchzuziehen, bringt den Hormonhaushalt auf Trab. Den Besuchern hat die Phantastika jedenfalls zwei interessante Tage beschert.

Ich war einer davon, einen Tag lang.

Es war die erste professionell durchgezogene Veranstaltung dieser Art, ein Phantastik-Con mit Schwerpunkt auf Literatur. Sonst werden solche Cons – wie der Buchmesse-Con in Dreieich, der Dortcon in Dortmund oder der Pentacon in Dresden, um nur einzige zu nennen – von Vereinen und ehrenamtlich organisiert. Die Frage war: Würde sich das bemerkbar machen?

Baumbart war auch da.

Nun, man konnte vorab die Eintrittskarte wie bei einem Konzert über einen Ticketservice buchen, auch Workshops mussten gebucht werden, waren aber kostenlos, und an den Eingangstüren standen in schwarze Anzüge gekleidete Sicherheitsleute, die in jede Tasche und jeden Rucksack schauten. Eigene Getränke mussten draußen bleiben, denn es gab im Gebäude ein professionelles Catering. Das war’s dann aber auch schon. Ach ja, und das Bier war etwas teurer als zuletzt beim Eurocon in Dortmund.

Panels, Lesungen, Händlerstände

Ansonsten war’s ein Con wie (fast) jeder anderer, mit Panels, Lesungen, Händlerständen, kostenlosen Autogrammen, nur größer und womöglich straffer organisiert. Und so stellte sich bei mir schnell das Con-Gefühl ein, zumal mir, wie eigentlich immer, als erster Axel Kruse, SF-Autor aus Kettwig, über den Weg lief.

So sehen erfolgreiche Fantasy-Autoren aus: Lesung mit Markus Heitz (links) und Kai Meyer.

Als reiner Science-Fiction-Leser hatte ich an das Programm nicht allzu große Erwartungen. Den SF-Teil bestritt zum größten Teil die mehrköpfige Perry-Rhodan-Autorencrew, sie war aber nicht das große Zugpferd. Einziger auch außerhalb der SF-Szene wirklich bekannter Autor war Andreas Brandhorst, Nummer 2 im Aufgebot Dirk van den Boom. Dagegen bot die Fantasy-Schiene mit Markus Heitz, Kai Meyer und Deutschlands Top-Autor des Genres, Wolfgang Hohlbein, gleich drei Hochkaräter auf. Fantasy ist eben momentan der heiße Scheiß. Auch bei den Händlern lag der Schwerpunkt eindeutig in diesem Bereich, ebenso abends bei der Verleihung des Deutschen Phantastik-Preises, der ohnehin nie sehr SF-lastig war. Immerhin wurde »Acapulco! Acapulco!« von Andreas Eschbach, erschienen im SF-Kurzgeschichtenmagazin »Exodus 35«, als beste Kurzgeschichte ausgezeichnet.

So habe ich mir auch nur zwei Programmpunkte »angetan«: eine launige Gesprächsrunde mit Andreas Brandhorst und Dirk van den Boom, zu dem Dirk das Erstlingswerk seines Gesprächspartners von 1978 («Die Unterirdischen«, unter dem Pseudonym Thomas Lockwood) mitgebracht hatte, und ein Perry-Rhodan-Panel zum Thema »Wie schreibt man eine Serie?«, weil es nur eine halbe Stunde dauerte.

Ein »Daily Perry« entsteht – und ich habe vergessen, bei Lars Bublitz einen Kaffeebecher zu kaufen.

Ein wenig Namedroping

Denn eigentlich geht man/gehe ich zu einem Con, um Leute zu treffen – alte Bekannte wie Axel Kruse oder Begedia-Verleger Harald Giersche, Internet-Bekanntschaften wie Martin Ingenhoven vom »Heftehaufen« oder »Daily Perry«-Zeichner Lars Bublitz, um ein wenig Namedroping zu betreiben -, um neue Kontakte zu knüpfen oder um zufällig mit Leuten ins Gespräch zu kommen. Am Ende fährt man dann mit jeder Menge Eindrücke und einer Tasche voller neuer Bücher und Flyer wieder nach Hause.

Die Phantastika war eine ganze Ecke bunter als »normale« Cons, denn der eine oder andere Cosplayer tauchte auf, man sah einen Baumenschen, seltsame Tiere, Stormtroopers und Klingonen, Bernd das Brot war da, es wurde gelesen, gespielt, gesungen, getanzt, gebastelt, es wurden Laserschwerter geschwungen und, und, und.

Im großen Saal Berlin verlor sich das Publikum beim Perry-Panel.

Fazit: Es war aus Sicht des Besuchers aus Ostfriesland eine gelungene Premiere, der Ausflug nach Oberhausen hat sich gelohnt. Zu kritisieren wäre, dass der Saal Berlin für normale Panels einfach zu groß war, da fühlten sich die Zuhörer verloren und die auf der Bühne schauten auf viele leere Stuhlreihen. Dass ich mir einen größeren SF-Anteil wünsche, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Aber damit lockt man keinen hinter dem Ofen hervor, ich weiß.

Der Termin für die nächste Phantastika wird sofort notiert. Ich würde hinfahren. Es ist nicht so weit weg für mich, und nachdem die Organisatoren des Dortcons kürzlich dessen Ende verkündet hatten, füllt die Phantastika eine (geografische) Lücke.


Auf dem U-Bahnsteig #26 Paris

… und immer wieder Paris.

Ich habe 2008 in Paris angefangen, U-Bahnsteige zu fotografieren. Nicht mit einer besonderen Absicht, sondern eher aus Langeweile, während wir abends am Place Monge auf die nächste Bahn warteten. Das war der Anfang eines Langzeitprojekts. „Auf dem U-Bahnsteig #26 Paris“ weiterlesen

Auf dem U-Bahnstein #25 Prag

Pavlova in Prag – Ich muss da immer an ein wahnsinnig leckeres Dessert denken.

Ich habe 2008 in Paris angefangen, U-Bahnsteige zu fotografieren. Nicht mit einer besonderen Absicht, sondern eher aus Langeweile, während wir abends am Place Monge auf die nächste Bahn warteten. Das war der Anfang eines Langzeitprojekts. „Auf dem U-Bahnstein #25 Prag“ weiterlesen

Ein Altar für Perry Rhodan

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Das Perryversum auf dem Altar(falz) von »E Vau«

Es ist ein ziemlich hoher Anspruch, mit dem die Macher für ihr neues Produkt werben: »In Deutschland gibt es über 600.000 Vereine. Das ist ihr Magazin«. Seit Juli ist Ausgabe 1 von »E Vau«, ein 90-seitiges Heft, für elf Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich. Wahrscheinlich aber nicht überall.

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Das Cover von »E Vau«.

»E Vau« oder e. V. ist die Abkürzung für »eingetragener Verein«. Das Magazin hat aber selbst nichts, das man spontan mit einer Vereinszeitschrift verbinden würde. Es ist hochwertig ausgestattet, ein ganzes Team von Grafikern, Fotografen und Illustratoren (letztere werden im Unterschied zu den Schreibern am Anfang des Heftes in Kurzbiografien vorgestellt) hat seine sehenswerten Spuren hinterlassen, stolz werden auf einer Seite die verwendeten Papiere (Holmen TRND 80g/m3) und Schriftarten (Isidora von Enrique Hernández) aufgelistet, so wie bei »Craft«-Bieren die verwendete Hopfensorte genannt werden. Herausgegeben wird »E Vau« (Homepage) von der offensichtlich jungen und hippen Agentur pr+co aus Stuttgart (Homepage). Die produziert unter anderem Mitarbeiter- und Kundenzeitschriften für die Allianz, Kärcher, hansgrohe und viele andere. „Ein Altar für Perry Rhodan“ weiterlesen

Auf dem U-Bahnsteig #24 Berlin

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Schlichtes Design in der Friedrichstraße.

Ich habe 2008 in Paris angefangen, U-Bahnsteige zu fotografieren. Nicht mit einer besonderen Absicht, sondern eher aus Langeweile, während wir abends am Place Monge auf die nächste Bahn warteten. Das war der Anfang eines Langzeitprojekts. „Auf dem U-Bahnsteig #24 Berlin“ weiterlesen

Leerstelle im Gedächtnis der Stadt

Die Leerstelle am alten Haupteingang der Ostfriesischen Volksbank in Leer.

Wer in der ostfriesischen Stadt Leer von der Brunnenstraße kommend die Mühlenstraße entlanggeht, passiert den Altbau der Ostfriesichen Volksbank (OVB), ein imposantes Gebäude, das 1924 fertiggestellt wurde. Am ehemaligen Haupteingang, direkt unter dem Firmenschild, fällt ein fast gleichgroßer heller, quadratischer Fleck auf. Dübellöcher zeigen, dass dort einmal etwas angeschraubt war.

Bis vor einigen Jahren erinnerte an dieser Stelle eine Bronzetafel an einen Ereignis am Ende des Zweiten Weltkriegs in Leer. Sie trug diese Inschrift:

»Am 29. April 1945 um 4.00 Uhr wurde dieser Eingang von canadischen Truppen – den Water-Rats – im Rahmen der Kampfhandlungen um Leer gesprengt.« „Leerstelle im Gedächtnis der Stadt“ weiterlesen

Auf dem U-Bahnsteig #23 Hamburg

Elbphilharmonie & Co.
Hamburg, Baumwall: Wer zur Elbphilharmonie will, steigt hier aus.

Ich habe 2008 in Paris angefangen, U-Bahnsteige zu fotografieren. Nicht mit einer besonderen Absicht, sondern eher aus Langeweile, während wir abends am Place Monge auf die nächste Bahn warteten. Das war der Anfang eines Langzeitprojekts. „Auf dem U-Bahnsteig #23 Hamburg“ weiterlesen

Auf dem U-Bahnsteig #22 Paris

Unterm Place de la Concorde

Ich habe 2008 in Paris angefangen, U-Bahnsteige zu fotografieren. Nicht mit einer besonderen Absicht, sondern eher aus Langeweile, während wir abends am Place Monge auf die nächste Bahn warteten. Das war der Anfang eines Langzeitprojekts. „Auf dem U-Bahnsteig #22 Paris“ weiterlesen