»Thez« – ein Superroman zum Abschluss

pr2874Nach der Lektüre von Perry Rhodan #2874 »Thez« juckt es mir in den Fingern, eine Besprechung bzw. so etwas wie ein Fazit zu dem abgelaufenen Zyklus zu schreiben.

Achtung, Spoilergefahr!

Angefixt von einigen Andeutungen über Rhodans Schicksal bei Facebook, habe ich den Roman nicht eine Sekunde liegen lassen und ihn in einem Rutsch gelesen. Es hat sich gelohnt. Selten hat mich in letzter Zeit ein Heft so angesprochen wie dieses. Wim Vandemaan und Christian Montillon haben ihre Sache gut gemacht.

Für alle, die sich im Perryversum nicht auskennen, versuche ich eine ganz knappe Zusammenfassung, die natürlich auch nicht ansatzweise wiedergeben kann, was in 175 Heftromanen passiert ist.

Eines Tages tauchen im Sonnensystem fremde Raumschiffe auf. Die Onryonen verkünden, dass die Milchstraße dem Atopischen Tribunal unterstellt wird und die überlichtschnelle Raumfahrt eingeschränkt wird. Repräsentanten dieses Tribunals sind die Atopen, offenbar zeitlose Wesen, die über eine übermächtige Technik verfügen. Im Kampf gegen die Bevormundung durch die Atopen wird Perry Rhodan in die Vergangenheit verschlagen, wo durch sein Eingreifen Einheiten der Tiuphoren, eines äußerst aggressives Kriegervolkes, in die Milchstraße der Jetztzeit gelangen und einen galaxisumspannenden Vernichtungsfeldzug beginnen, dem auch die Onryonen und das Atopische Tribunal offenbar machtlos gegenüberstehen. Zugleich macht sich der Arkonide Atlan, ein Freund von Perry Rhodan, in die Jenzeitigen Lande auf, einen Ort außerhalb der Zeit des Standarduniversums und Sitz des Atopischen Tribunals, um das Tribunal vom Rückzug aus der Milchstraße zu überzeugen.

Im Abschlussband des Doppelzyklus »Das Atopische Tribunal/Die Jenzeitigen Lande« steht eine Riesenflotte der Tiuphoren vor dem fast völlig evakuierten Sonnensystem. Eine weitere Bedrohung ist ein sogenannter Zeitriss, der auf das Sonnensystem zutreibt und es zu vernichten droht. Zugleich (zumindest auf der Erzählebene, tatsächlich aber erst in weiter Zukunft) hat Atlan sein Ziel erreicht und kommt mit Thez, dem Landesherrn der Jenzeitigen Lande, ins Gespräch. Er schafft es, Thez davon zu überzeugen, das Atopische Tribunal aus der Milchstraße zurückzupfeifen. Der Tiuphorenangriff wird gestoppt, weil diese der sogenannte Ruf erreicht, auf den sie seit Ewigkeiten warten, und sie in eine ferne Galaxis abzuziehen (nicht ohne Perry Rhodan mitzunehmen, dessen Bewusstsein sie in das sogenannte Sextadimbanner überführen). Das Problem mit dem Zeitriss beseitig der Atope Julian Tifflor, ein ehemaliger Mitstreiter und Freund Rhodans aus ganz frühen Tagen der Serie.

Wim Vandemaan in Höchstform

Erzählerisch hat mich »Thez« überzeugt. Vor allem Wim Vandemaan läuft mit Atlan bei Thez zur Höchstform auf; seine Geschichte quillt vor fabelhaften Ideen nur so über und glänzt auch durch sprachliche Finesse. Im Gegensatz zu vielen Rhodan-Lesern haben mir die Abenteuer von Atlan auf dem Weg in die Jenzeitigen Lande und dortselbst immer gut gefallen, auch wenn ich meistens nicht verstanden habe, worum es ging und was das Ganze sollte. Das war mal was anderes als die üblichen Abenteuergeschichten.

Auch Christian Montillons Anteil am Roman, die Ereignisse im Sonnensystem betreffend, passt, weil die Handlung hochkonzentriert erzählt wird. Da gibt es keine – in meinen Augen überflüssigen – bunten Nebenhandlungen (in denen irgendwelche Evakuierungskommissare völlig sinnlos Kulturgüter in Schaumstoff hüllen, damit sie beim Angriff der Tiuphoren oder beim Kontakt der Erde mit dem Zeitriss möglichst nicht beschädigt werden, wie in Band 2873).

Mich hat nicht gestört, dass in einem Band gleich mehrere elementare Probleme des Doppelzyklus gelöst werden (mich stört eher, dass in anderen Fällen weniger wichtige Handlungsteile auf Heftlänge und darüber hinaus ausgewalzt werden), im Gegenteil hat es dem Roman gutgetan; in so einem Finale darf man nicht ins Schwafeln kommen.

Es gibt natürlich eine Ausnahme: den vermeintlichen Tod von Perry Rhodan. Dieses doch für die Menschheit, ja für die ganze Milchstraße epochale Ereignis wird in zwei, drei Sätzen mitgeteilt. Das geht gar nicht, auch wenn natürlich klar ist, dass dies nicht das Ende von Rhodan ist. Serie soll ja weitergehen.

Gestört hat mich auch: Warum greift der Atope Julian Tifflor erst im letzten Moment ein, um das Problem mit dem Zeitriss zu beseitigen? Diese Frage stellt sich sogar einer der Protagonisten, der Mausbiber Gucky. Er kommt mit seinem Schiff MOCKINGBIRD doch aus der Zukunft und hätte einfach einen früheren Zeitpunkt für sein Auftauchen wählen können. Das Gleiche mit dem Atopischen Tribunal: Die Akteure wie Thez haben alle Zeit der Welt, des Universums, um das Versprechen, das dieser Atlan gegeben hat, wahr zu machen. Aber die Wirkung wird erst spürbar, wenn schon fast alles zu spät ist. Das hat natürlich seinen Grund: sonst wäre die Geschichte viel früher und für alle ohne erkennbaren Grund zu Ende gewesen oder hätte gar nicht erst stattgefunden. Außerdem säße Rhodan dann entspannt in seiner Villa am Goshunsee und tränke mit Gucky Mohrrübensaft.

Zu lang und zu unübersichtlich

Das Fazit nach 175 Wochen unter der Fuchtel des Atopischen Tribunals?

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Wo ist eigentlich der Mond?

Mir war der Doppelzyklus zu lang, zu unübersichtlich, zu überfrachtet, und einige Handlungsstränge sind auch nicht fortgeführt worden: Was ist aus Toufec, Shanda Sarmotte und Fionn Kemeny geworden, die in Band 2700 zusammen mit Perry Rhodan auf den Mond geflogen sind und sich dort dem lunaren Widerstand gegen die Onryonen angeschlossen haben? Überhaupt der Mond. Luna macht im Laufe der Geschichte eine Reihe von Wandlungen durch und wird ständig woanders hin versetzt, und sogar in den Jenzeitigen Landen taucht er auf. Den Sinn mögen die Expokraten und die Atopen erkennen, ich nicht.

Ich bin insgesamt gut unterhalten worden, habe viele gute (und ein paar langweilige) Romane gelesen. Die Serie hat – im Vergleich mit früheren Epochen – an erzählerischer Qualität gewonnen. Zu den Bereicherungen gehören beispielsweise die Romane von Oliver Fröhlich; Michael Marcus Thurner hat deutlich an Format zugenommen, während Christian Montillon etwas nachgelassen hat. Ich will jetzt aber nicht in Einzelkritiken der Autoren verfallen; alle haben auf vergleichsweise hohem Niveau geschrieben. Bereicherungen waren die Gastautoren, und auch die Idee, einen Unterzyklus (»Die falsche Welt«) aus der eigentlichen Handlung herauszunehmen, hat mit gut gefallen.

Es kann so weitergehen.

Ich bin ins Second Life eingetreten

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Mein Avatar steht vor ratlos im Second Life herum und schaut sich die Plakate früherer Lesungen an.

Für meine Lesung beim FdL 2016 im Second-Life-Planetarium am 8. Oktober habe ich mir einen Avatar zugelegt. Ich habe ihn fiksleer genannt. Jetzt steht er etwas ratlos in der virtuellen Gegend rum und weiß nicht so recht, was er anfangen soll in dieser fremden, merkwürdigen Welt.

Ich bin ein totaler Second-Life-Neuling. Ein paar Funktionen habe ich aber schon ausprobiert. In Second Life (SL) kann man fliegen. Eine tolle Sache, das mache ich sonst höchstens mal im Traum. Mein erster Flug in SL endete mitten im Meer, was allerdings nicht schlimm war, denn mein Avatar braucht keine Atemluft und kann ergo auch unter Wasser »leben«. Der SL-Meeresgrund ist völlig steril. Aber vielleicht gibt es dort ja unterirdische Städte zu erkunden.

Eine andere tolle Fähigkeit im SL ist die Teleportation, das wäre im wirklichen Leben echt nützlich. Man tippt einfach sein Ziel ein (das man allerdings kennen und benennen können muss) und – schwups – ist der Avatar dort.

Das Plakat zu FdL 2016.

Bis zum 8. Oktober ist noch eine Menge Zeit. Meine halbstündige Lesung soll um 18 Uhr beginnen. An diesem zweiten von drei Tagen bin ich der erste Leser.

Wer sich fragt, was das FDL, das Fest der Liebe, ist: Hier gibt es schon ein paar Informationen über das Event und hier zur Crew des Events, also den Leuten, die mitmachen.  Es gibt Lesungen an verschiedenen Orten, Musik, Comedy und Ausstellungen.

Was ich aus meiner Kurzgeschichtensammlung »Zeit für die Schicht« vortragen werde, weiß ich noch nicht genau. Meine erste Auswahl passte nicht, weil die Zeit nicht gereicht hätte.

Nicht im Secondradio

In der erste Fassung dieses Posts war an dieser Stelle die Rede davon, dass man die Lesung über das Secondradio hören könne. Das war leider eine Fehlinformation, die auf einem Missverständnis beruhte. Das FdL wird nicht über das Secondradio gestreamt. Schade.

Wer also meine Lesung (8. Oktober, 18 Uhr) verfolgen oder zum Beispiel am 17. September die Aurora-Lesung mit Anja Bagus und Sandra Baumgärtner in Barloks Hafen (ab 20 Uhr) verfolgen möchte, muss in seinen Avatar schlüpfen und dorthin teleportieren.

SF-Filme in Berliner Museum

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Science-Fictions-Fans, die in nächster Zeit in Berlin sind, kann ich den Besuch der Ausstellung »Things To Come« in der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen – empfehlen. Auf drei Etagen gibt es dort, thematisch sortiert, zahlreiche Ausschnitte, Requisiten, Storyboard-Auszüge, Modelle und mehr aus SF-Filmen und -Fernsehserien zu sehen.

Themen sind zum Beispiel der Aufbruch in den Weltraum, die Begegnung mit Aliens oder Leben in der Zukunft. Es wird gezeigt, wie diese Aspekte filmisch umgesetzt wurden und wie sich dabei die Bildsprache entwickelt hat. So gibt es beispielsweise Szenen aus zwei »Alien«-Filmen über das Erwachen der Besatzung aus dem Tiefschlaf: Während das im ersten Film noch in einer klinisch-weißen, ästhetisch ansprechenden Umgebung geschieht, sehen wir im anderen Fall eine kalte, technische Umgebung, die nichts Heimliges mehr an sich hat.

Besonderen Spaß macht es zu raten, aus welchem Film die gezeigten kurzen Ausschnitte stammen. Man muss schon ein Experte auf dem Gebiet sein, um alles herauszufinden. Weniger Kundigen helfen kleine Texttafeln neben den Monitoren.

Schade ist, dass eine Einordnung fehlt. Man erfährt nichts über die Entwicklung des SF-Films (Wer weiß schon, dass Georges Méliès Film »Le Voyage dans la Lune« – Die Reise zum Mond – von 1902 der erste international erfolgreiche Spielfilm überhaupt war?), nichts über seine gesellschaftliche Relevanz (Man denke an den ersten Fernseh-Kuss eines weißen Mannes und einer schwarzen Frau in »Star Trek«) oder seine politischen Instrumenarisierung (als Propaganda im Kalten Krieg in Ost und West). Die Ausstellung ist auf das Cineastische fokussiert und vernachlässigt diese Meta-Ebene.

Man könnte natürlich auch die Auswahl der Filme bemängeln, da wichtige Streifen wie »Metropolis« oder »Matrix« gar nicht oder nur am Rande vorkommen. Aber das kann viele Gründe haben und stört den positiven Gesamteindruck nicht.

Zur Ausstellung (bis 23. April 2017) gibt es einen Katalog. Er kostet im Museum 30 Euro, im Buchhandel 40 Euro. Das Museum im Sony-Center am Potsdamer Platz ist täglich außer montags geöffnet. »Things To Come« ist übrigens der Titel eines britischen Films von 1936.


Links

Deutsche Kinemathek – Things to come

Meine erste Lesung – in Second Life

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Hoffentlich sehe ich bei meiner ersten Lesung nicht alt aus. Foto: Unsplash

Meine allererste Lesung aus dem Buch »Zeit für die Schicht« werde ich an einem ganz besonderen Ort haben. Er heißt SL-Planetarium und ist nicht von dieser (analogen) Welt. Wer mir zuhören möchte, muss sich dafür am 8. Oktober ins Internet begeben, genauer gesagt in die virtuelle Welt von Second Life.

Ich habe von Second Life (SL) nur eine vage Vorstellung und weiß bloß, dass es eine Art 3-D-Simulation ist, in der die Benutzer als Avatare miteinander kommunizieren und interagieren.

Dazu gekommen bin ich durch eine Mail von Thorsten Küper, die mit den Worten »Norbert, mal eine Frage an dich als Schriftsteller« anfing. Thorsten ist SF-Schriftsteller (einer der besten, die ich kenne). Dass er sich mit Second Life befasst und dort Lesungen organsiert, war mir bekannt. Die Frage an mich lautete: »Hättest du vielleicht Lust, eine virtuelle Lesung aus deinem neuen Buch bei uns zu machen?«

Ich habe nicht gezögert und »Ja« gesagt. Zugegeben, es schmeichelt einem schon, wenn man auf diese Art eingeladen wird. Keine Ahnung, worauf ich mich da eingelassen habe.

Das ganze nennt sich »Festival der Liebe«, kurz FdL. An zwei Tagen lesen insgesamt 21 Autoren jeder 30 Minuten lang live am heimischen PC oder Notebook, und im SL hören Hunderte zu – sagt Thorsten Küper.

Bis es soweit ist, vergeht noch einige Zeit. Ich habe schon mal ein Headset gekauft, denn ohne Mikro geht es nicht. Dann brauche ich bestimmt einen Avatar, und ich muss entscheiden, was ich lesen werde. Ach ja, üben nicht vergessen. Es ist also einiges zu tun bis Anfang Oktober.

Fortsetzung folgt, wenn ich mehr weiß.


Weiterführende Links

Das SL-Planetarium im Blog von Thorsten Küper
Blog des SL-Planetariums

Ich bin jetzt der Rocket-Man

Der Rocket-Man mit seiner Rakete. Im Garten kann sie nicht stehen bleiben, sie ist aus Pappe.

Der Urlaub ist so gut wie vorüber, und ich bin jetzt der Rocket-Man. Am Mittwoch habe ich eine Rakete bekommen, einen Aufsteller des Schreibgeräte-Anbieters Lamy (Dank an Bücher Borde in Leer). Das Teil ist aus Pappe. Um die angedeuteten Bullaugen gibt es einen Kranz von LEDs. Leider ist die Batterie leer und lässt sich nicht ohne weiteres austauschen. Die Rakete dient vorläufig als Regal in unserem Esszimmer, bis ich einen besseren Platz gefunden habe.

Den Urlaub haben wird in Konstanz am Bodensee verbracht; darauf deuteten schon die drei vorhergehenden Blogposts hin. Dort wurde Graf Zeppelin geboren, der Erfinder des nach ihm benannten Luftschiff-Typs. Auch wenn deren Hochzeit seit dem Unfall von Lakehurst 1937 vorbei ist, fliegen Zeppeline noch immer beziehungsweise wieder. Gerne hätte ich einen Rundflug mitgemacht. Aber wenn man mehr will, als einmal um Friedrichshafen am Nordufer des Bodensees zu kreisen, muss man mehr als 300 Euro auf den Tisch legen – pro Person.

Auf dem Medikon One in Oldenburg

Claudia Plachetka mag’s romantisch, auch in Science-Fiction-Storys.

Mit Fliegen wurde es also nichts, und kaum hatte uns die Bahn nach Hause gebracht, ging es in Sachen Science-Fiction wieder auf die Autobahn – zum Medikon One. Der Medikon (aus Medizin und Konvent) am Klinikum in Oldenburg war dieses Mal das Jahrestreffen des Science-Fiction-Clubs Deutschland (SFCD). Ich hatte mich bereit erklärt, dort für eine Programmschiene die Betreuung von Autoren zu übernehmen. Das führte dazu, dass ich von den übrigen, zum Teil sehr interessante Programmpunkten kaum etwas mitbekam. Dafür war ich in anderthalb Tagen bei sechszehn Lesungen mehr oder weniger bekannter SF-Autoren, darunter außer einigen Neulingen zwei Gewinner des Deutschen Science-Fiction-Preises (Axel Kruse und Arno Behrend) sowie ein Bestsellerautor (Phillip P. Peterson).

Einige Texte, die gelesen wurden, kannte ich schon. Aber bei einer Lesung erschließt sich ein Text häufig anders als bei der Lektüre im stillen Kämmerlein. Deshalb nehme ich meine in der Rezension zur Medikon-Anthologie »Hauptsache gesund!« gemacht Behauptung zurück, der Schluss in »Vom Fax gezeichnet« von Goetz Markgraf sei arg konstruiert.

Hier ist die vollständige Liste der Autoren (in der Reihenfolge, wie sie gelesen haben): Axel Brandt, Axel Kruse, Gabriele Behrend, Bernhard Kempen, Phillip P. Peterson, Mandy Fleer, Sylvia Didem, Goetz Markgraf, Claudia Plachetka, Waldemar Klauser, Andreas Witte, Simon Schneider, Dirk Alt, Achim Stößer, Angelika Herzog und Arno Behrend. Bin mal gespannt, ob mir von den jüngeren Autoren in den nächsten Jahren noch mal einer über den Weg läuft.

Zwischendurch war trotz der vielen Lesungen Zeit für Gespräche mit alten und neuen Bekannten im Treppenhaus des Medizinischen Ausbildungszentrums (der Medikon wird voraussichtlich als Treppen-Kon in die Geschichte des SFCD eingehen) oder im Restaurant des Klinikums.

Andreas Brandhorst (links) und Frank Böhmert sind die Gewinner des Deutschen Science-Fiction-Preises 2016.

Ein wichtiger Programmpunkt der SFCD-Treffen ist die Verleihung des Deutschen Science-Fiction-Preises. Er wird in den Kategorien »Roman« und »Kurzgeschichte« jedes Jahr an das beste Werk des Vorjahres verliehen. Dieses Mal ging er an Andreas Brandhorst für seinen Roman »Das Schiff«. Frank Böhmert wurde für seine satirische Kurzgeschichte »Operation Gnadenakt« ausgezeichnet.

Die »Raumpatrouille« ist wieder unterwegs

004737_bZum Schluss komme ich auf einen Klassiker der deutschen Fernsehgeschichte zu sprechen: die »Raumpatrouille«. Den phantastischen Abenteuern des Raumschiffes »Orion« hat die Deutsche Post eine Briefmarke gewidmet. Sie erscheint am 1. September. Mit einem Wert von 1,45 Euro ist sie für Großbriefe gedacht. Damit kann man zum Beispiel seine Steuererklärung zum Finanzamt schicken. Selbstverständlich gibt es dazu einen gestalteten Ersttagsstempel.

Die Links zum Post